Interview in Hamburg: 20.10.2015

Interview -XXV- 20.10.2015

Habt ihr damit gerechnet, dass XXV direkt in die Top Ten einsteigt und so erfolgreich wird? (darky)


Eigentlich war es auf Platz 10. Es gibt ja verschiedene Charts mit unterschiedlichen Kriterien. (Flux)

In den Alternative Charts waren wir zuerst auf 9 und dann auf 6. (Dero)

Zum Schluß waren wir da sogar auf Platz 2. Früher waren die Media Control Charts die wichtigsten. Hier waren wir auf Platz 9. Inzwischen hat sich das geändert. Die GFK macht die offiziellen Charts. Darauf hat sich die Musikindustrie geeinigt. Dort waren wir auf Platz 10. In den Mediamarkt-und- Saturn-Charts waren wir auf Platz 5 für eine Woche. Aber letztendlich ist das alles nur ein Gradmesser, wie sich das relativ in der Woche verkauft hat. (Flux)

Aber um wieder auf die eigentliche Frage zurückzukommen. Wir haben nicht damit gerechnet, aber gehofft, dass wir unsere Fans mit „Des Wahnsinns fette Beute“ nicht so verschreckt haben, dass sie sagen: „Ich kaufe nie wieder was von OOMPH!“ Natürlich waren wir dann beruhigt, als wir gesehen haben, dass das Album gut ankam und auch gekauft wurde. (Dero)

Also ich habe von einigen mitbekommen, dass sie total begeistert sind. (darky)

Ich kenne sogar Haushalte, da existiert es mehrmals. (Oomph!Teufelchen)


Wie war die Festivalsaison für Euch? Das Amphifestival haben wir ja miterlebt und waren sehr begeistert von eurem Auftritt. Es ging leider viel zu schnell vorbei. Wie habt ihr die Stimmungen so erlebt auf den verschiedenen Festivals? (darky)


Das ist ja immer sehr unterschiedlich, ob man auf einem Rockfestival oder auf einem Gothic-Electro-Festival spielt. Dieses Jahr haben wir ja nicht auf so vielen Festivals gespielt, weil unser Album ja erst am 31. Juli erschienen ist. Deshalb haben wir uns dies für 2016 aufgehoben. Da kommen dann wieder mehr Festivals. Dafür haben wir dieses Jahr aber auf zwei ganz wichtigen Festivals gespielt. Wir waren beim Wacken Open Air, eines der wichtigsten Metal-Festivals. Da herrscht natürlich Metal-Stimmung. Da sind Kuttenträger und Langhaarige, die sich drauf freuen, durch den Schlamm zu springen, was ja auch genug vorhanden war. Wir waren auch beim Amphifestival, welches eines der wichtigsten Gothic-Festivals ist. Das ist dann auch wieder ein ganz anderes Publikum. Aber das Schöne an unserer Band ist ja, dass wir vor unterschiedlichem Publikum spielen können und auch genug Fans haben. Wir hatten jedenfalls genug Spaß. Beim Wacken war es natürlich sehr aufregend, weil wir dort das neue Programm vorgestellt haben. Beim Amphi hatten wir schon „Alles aus Liebe“ als Opener gespielt, aber den Rest haben wir uns dann fürs Wacken aufgehoben. (Flux)


Stimmt, Du hattest letztes Mal (beim Amphi) noch erzählt, dass ihr beim Wacken „Unter diesem Mond“ spielt. (darky)
Genau, und ich hatte noch gehofft, dass wir das im Mondlicht spielen können, weil gerade Vollmond war. Es war zwar eine sternenklare Nacht, aber es hat leider überhaupt nicht geklappt, weil der Mond erst etwa gegen 23 Uhr zu sehen war. Zu dem Zeitpunkt war unser Auftritt schon lange vorbei. Wir haben eher mit der untergehenden Sonne gespielt, was auch schön war. (Flux)


Gibt es schon nähere Planungen fürs nächstes Jahr zwecks Festivals und weiteren Termine für Konzerte? (darky)


Noch nichts Festes. Wir planen aber im Ausland weiter voranzuschreiten. Wir wollen vor allem in Ländern spielen, wo wir noch nie waren. Da geht die Planung im Moment erst mal hin. Laut Facebook haben wir unsere meisten Fans in Mexiko. Das Publikum dort wollen wir gerne mal bedienen. Wir würden dann ein paar Shows in Süd- und Mittelamerika spielen, wenn alles gut geht. Das ist jetzt erst mal der Plan und alles Weitere wird sich zeigen. Wir sind weiterhin in Live-Vorbereitungen, aber der Focus liegt auf Europa und dem weiteren Ausland. (Dero)

Ihr habt ja neue Bühnenoutfits. Wir sollten Euch fragen, wer die Sachen entworfen und geschneidert hat? (Oomph!Teufelchen)


Das war die Oma von Flux. Sie hat das noch mit einer Strickliesel gehäkelt. (Dero)
Die lebt aber leider nicht mehr. (Flux)
War das nicht eine halbe Wienerin? (Oomph!T!eufelchen)
Meine Oma ist eine richtige Wienerin. Meine Mutter ist eine halbe Wienerin. Meine Oma lebt leider nicht mehr, meine Mutter dagegen schon und erfreut sich bester Gesundheit. Aber zurück zum Thema: Da gab es eine Stylistin, die einen Entwurf von diesen Bühnenoutfits gemacht hat. Diesen Entwurf hat sie dann einem Modedesigner übergeben, der dann daraus eine schnittfähige Vorlage erarbeitet hat, die dann wiederum ein Schneider umgesetzt hat. Also somit waren jetzt schon mindestens drei Leute beteiligt, aber auf deren Namen komme ich im Moment nicht. (Flux)
Es war eine Berliner Stylistin. Wir haben jedenfalls das Design ausgewählt zwischen mehreren Vorschlägen und dieses wurde noch verfeinert. (Dero)



Welche Sachen müsst ihr auf Tour immer dabei haben ? Gibt es da z.B. ein bestimmtes Buch oder CD oder habt ihr Glücksbringer oder Schutzsymbole? Michael Schumacher hatte ja z.B. immer die kleine Haarbürste seiner Tochter mit dabei. (Oomph!Teufelchen)


Tena Men, meine Haftcreme, Hämorrhidensalbe, Granufink fürs Nichtmehr-müssen-müssen und meinen Rollator (Dero)
Du hast deinen persönlichen Pfleger vergessen..(Flux)
Achja, die neuesten Apps fürs Gehirnjogging,Tai Ginseng u.Viagra (Dero)
Wofür brauchst Du Viagra?(Flux)
Na um zu gucken, ob er noch steht! (Dero)
Habt ihr jetzt noch eine ernstgemeinte Antwort an uns? (Oomph!Teufelchen)
Also an Talismane oder Glücksbringer glaube ich nicht, das ist mir zu voodoomäßig. (Flux)
Jetzt mal abgesehen davon, dass Du nicht an solche Dinge glaubst. Die Frage bezieht sich ja nicht nur auf Glücksbringer, sondern ist allgemein gemeint. Ich muss z.B. überallhin mein Kissen mitnehmen. Ohne das gehe ich nicht aus dem Haus. (Oomph!Teufelchen)
Das stimmt. Ich habe auch mein eigenes Kissen für den Nightliner. (Flux)
Er hat immer seinen Kuschelbär dabei (Dero)
Ja, Dich! Dann fällt mir auch noch ein, dass ich noch ein oder zwei kleine Fan-Geschenke dabei habe, die ich noch nicht ausgepackt habe. Von wem ich die habe, weiß ich leider nicht mehr. (Flux)
Ich habe immer meine Glücksunterhose dabei. Da bin ich auch so abergläubisch, die wechsle ich nie auf Tour. (Dero)
Das kann ich bezeugen. (Flux)
Deswegen klappt das immer so gut mit der „Wall of death“. (stormy)
Na klar! Wall of Death = Massenteilung (Dero)



Wie lange habt ihr für die Tour jetzt geprobt? (O!Tastic: Oomph!Teufelchen)


Vielleicht eine halbe Stunde. Man hört es doch. (Dero)
Ich meinte jetzt nicht den Soundcheck. ;) (Oomphteufelchen)
Ich meine auch die Probe. (Dero)
Dadurch dass wir räumlich getrennt leben von unseren Gastmusikern, weil diese zum Teil aus Stuttgart, Berlin, usw... kommen, haben wir deshalb wenig gemeinsame Probenzeit als komplette Band. Es hat sich über Jahre so eingebürgert, dass jeder für sich übt und wir uns dann einmal vor der Tour nochmal treffen, um zusammen nochmal zu proben. (Flux)
Jetzt bin ich mal ganz neugierig. Wer kommt aus meiner Heimat, aus Stuttgart? (stormy)
Das ist El Friede, unser Keyboarder. (Flux)


Ich soll Dich fragen, ob Du (Dero) noch extra Deine Stimme vor einer Tour dafür trainieren musst? Es sind ja schließlich einige Konzerte, die Du da singen musst. (stormy)



Stimmbänder sind ja auch Muskeln, d.h.es ist schon gut, wenn man sie trainiert, aber man darf sie auch nicht überreizen. Wenn Du also zuviel trainierst und zuviel Gas gibst, dann machen sie schlapp. Das ist bei anderen Muskeln auch so. Dann könnt ihr Euch jetzt genau überlegen, wie ich das gemeint habe. (Dero grinst dabei)
Natürlich sollte man täglich ein wenig singen, dann ist die Stimme im Training und dann klappt das auch mit dem guten Konzert
. (Dero)

Dero, trägst du eigentlich Kontaktlinsen auf der Bühne? (stormy)
Nein! (Dero)


Was geht euch durch den Kopf, wenn Ihr kurz vor dem Auftritt steht?

Habt ihr noch Lampenfieber ? (stormy)


Nein, ich habe überhaupt kein Lampenfieber, da müsste ich lügen. Man muss sich wohlfühlen auf der Bühne, um eine coole, gelassene und trotzdem energiegeladene Show abzuliefern. Wenn man nervös ist, würde man auf der Bühne auch genauso wirken, denke ich. Dann verspielst und versingst Du Dich und kannst nicht gut genug abliefern. Da bin ich froh, dass das inzwischen zur positiven Routine geworden ist. Wenn Leute nach 25 Jahren auf der Bühne immer noch nervös sind, dann haben sie etwas falsch gemacht. Das ist jedenfalls meine Meinung. (Dero)

Das ist eher so eine Art Vorfreude, so wie wenn sich ein Kind an Weihnachten auf die Bescherung freut. Eine positive Aufregung, weil man sich freut und endlich wieder raus will, aber Angst, das haben wir nicht.(Flux)

Kommt immer drauf an, wer in der ersten Reihe steht! (Dero)
Wir beißen jedenfalls nicht! (stormy)


Was macht ihr als erstes zuhause, wenn ihr nach einer langen Tour zurück kommt? (O!Teufelchen)
Koffer auspacken und Waschmaschine anstellen (Flux)
Duschen und Schlafen (Dero)


Ihr seid ja alle drei richtige Fußballfans, oder? (stormy)
(Crap kommt dazu)
Nein, er nicht! Oder? (Dero)
Nein, bin ich nicht! (Crap)

Was war denn euer weitestes Auswärtsspiel ? (stormy)
Flux: Bei mir war das in München
Dero: In Deutschland war das auch bei mir München.

Und außerhalb von Deutschland? (stormy)
Das war ein Pokalspiel. (Dero)
Ich war noch nie außerhalb von Deutschland bei einem Spiel. (Flux)
Doch, ich schon und zwar in Krasnodar beim UEFA-Cup.
Wo ist das ? (stormy)
Das liegt am Schwarzen Meer in Russland. (Dero)

Was würdet ihr anders machen, wenn ihr das Wissen und die Erfahrungen von heute hättet und nochmal 20 Jahre jünger wärt? (darkoomph)


Welches Wissen? (Dero)
Man macht natürlich Fehler und das ist auch gut so. Nur deshalb haben wir uns weiterentwickelt. Wir haben natürlich auch Fehler gemacht, aber nicht zu viele oder gravierende Fehler, weil es uns dann wohl nicht mehr geben würde, denke ich.


Habt Ihr schon Sachen (z.B. Klamotten/Spielzeug) an Flüchtlinge weitergeben?

Was würdet Ihr anders machen in der Flüchtlingspolitik? (darkoomph)


Als Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, sollte man das machen, was man meint, machen zu müssen. Man sollte es aber nicht an die große Glocke hängen. Ich denke, das sollte Privatsache bleiben. Ich persönlich würde da wesentlich mehr Energie reinstecken, um die Probleme vor Ort zu lösen als hier nur die Symptome zu bekämpfen. Das bringt nicht viel, weil niemand gerne vertrieben wird. Das sind jetzt schließlich alles Heimatlose. Ich glaube, am liebsten wären sie jetzt in ihrer Heimat. Deshalb sollte man die Bedingungen dort verbessern, wo sie herkommen, vor allem die politischen Bedingungen. Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, was dort unten in den Ländern gerade abgeht, hat die westliche Welt mitzuverantworten. Also auch wir als Hämorrhide am Arsch der NATO. Von daher sollte man sich genau überlegen, wen man wo politisch unterstützt. Die USA, die NATO, die UNO, die Deutschen, usw...wer auch immer ...die westliche Welt allgemein sollte sich genau überlegen, wo sie wen unterstützt und nicht erst Leute groß machen, um dann festzustellen, dass diese sehr schnell unangenehm werden, um dann hinzugehen und Krieg gegen diese Leute zu führen. Ich halte wie gesagt, nicht viel davon, Symptome zu bekämpfen, auch in der Medizin nicht. Man sollte die Ursachen angehen. Und da ist viel falsch gelaufen seitens der westlichen Welt in den letzten zwanzig Jahren, und nun kriegen wir den Bumerang zurück. Ich persönlich finde nur, dass man tunlichst darauf achten soll, dass wir unsere über jahrhundertelang erarbeiteten freiheitlichen Rechte und unsere demokratische, moralischen, humanistische und ethischen Grundwerte nicht wegnehmen lassen von radikalen Strömungen. Ganz egal, ob die radikalen Strömungen nun aus Deutschland kommen oder irgendwann einmal eingewandert sind. Letztlich bleibt Faschismus aber Faschismus, egal ob dieser nun im politischen oder religiösen Gewand daherkommt: man sollte hier also nie mit zweierlei Maß messen. Genausowenig wie jeder Deutsche ein Neo-Nazi ist, ist natürlich auch nicht jeder Ausländer ein Islam-Faschist. Aber die reale Gefahr besteht definitiv auf beiden Seiten. (Dero)


Wie schätzt Du das ein, dass andere Flüchtlinge aus z.B. Albanien oder dem Kosovo, jetzt wieder zurückgeschickt werden, weil diese angeblich wieder sicher sind? (stormy)
Das halte ich für eine Doppelmoral. Sicher ist es da vielleicht, aber da gibt es ja sonst nichts. Keine Zukunft, keine Arbeit, kein Essen, nichts. Im Kosovo sieht es aus wie in einem riesengroßen Slum. Man überlege sich mal, dass die deutsche Regierung gerade Afghanistan zu einem "sicheren Herkunfstland" erklärt hat. Das nenne ich mal zynisch...(Dero)
Ich kenne Kinder, die jetzt zurückgeschickt werden. Diese haben sich hier schon so eingelebt und möchten gar nicht mehr zurück, weil sie gar nichts mehr haben und dann quasi auf einer Müllhalde leben müssen. (stormy)
Das meine ich mit Doppelmoral. Viele Deutsche sagen ja dazu, dass wir Wirtschaftsflüchtlinge zurückschicken sollen und dass wir nur Flüchtlinge aufnehmen sollen, in deren Ländern Krieg herrscht oder die vertrieben werden. (Dero)
Ich bezweifle ja, dass diese dann dort überleben können unabhängig davon, ob dort Krieg herrscht oder nicht. Es geht ja trotz allem um deren Überleben und sei es aus purer Not, weil die nötigsten Dinge zum Überleben fehlen. (Stormy)
Aber das Schlimme daran ist ja gerade, dass sie ihr ganzes Geld dafür ausgeben um herzukommen. Sie hatten vorher schon wenig und nachher noch weniger. Das ist ja das Problem. Wenn sie vorher vielleicht noch ein Haus hatten, haben sie dieses verkauft um an Geld für die Schleuser zu kommen, um es sich leisten zu können hier rüber zu kommen. Und dann werden sie womöglich zurückgeschickt und haben gar nichts mehr. (Crap)
Vor allem ist es ja dann wieder die gleiche Umgebung , wo sie die ganzen traumatischen Ereignisse erlebt haben. Ich habe Kinder gesehen, die allein nur bei einem einfahrenden Zug in solche Panik gerieten, dass sie sich weinend an ihren Müttern festklammerten., weil sie solche Angst vor dem Lärm haben. (Stormy)
Ich wollte im Zug nur an einem Kind vorbeigehen ins nächste Abteil . Dazu musste es aufstehen und fing sofort an zu weinen vor lauter Erschöpfung und Angst. Man konnte der Kleinen und ihrer Familie die Strapazen richtig ansehen. (O!Teufelchen)

In welchem Land würdet Ihr gerne mal leben außer Deutschland? (darky)


In Neuseeland. (Dero)
Gibt es da eine bestimmte Ecke, wo Du gerne hin möchtest? Da gibt es ja die unterschiedlichsten Landschaftsformen in Neuseeland. (stormy)
Nein, es ist gerade die Vielfältigkeit an Neuseeland, was mich fasziniert. (Dero)
In Schweden. (Crap)
Ich lebe eigentlich ganz gerne in Deutschland. Wobei ich für mich immer wieder merke, dass ich den Winter gar nicht mag. Also ich würde ein Land auswählen, wo es keinen Winter gibt. Frühling, Sommer, Herbst, aber ohne Winter (Flux)
Wo es keinen Winter gibt? Die Sahelzone (Dero)

Z:B: Barcelona (Flux)
Was hast du gegen den Winter? (O!Teufelchen)
Ich mag die Kälte nicht. Ich bin gar nicht dafür gemacht. Wenn ich mich jetzt bei -10°C rausstelle, dann würde ich ja über kurz oder lang sterben. Es gibt ja aber genug kleine Tierchen, denen das nichts ausmacht. Die sind für diese Region gemacht. Ich anscheinend nicht, ich muss für irgendwo gemacht sein, wo es nicht so kalt ist. (Flux)

Das ist jetzt unsere letzte Frage: „Könnt Ihr Euch vorstellen, ob aus einer Bekanntschaft mit Fans eine Freundschaft entstehen kann? (Oomphteufelchen)

Ein sehr guter Freund von mir, ehemaliger Musiker einer befreundeten Band, der hat seine jetzige Frau und Mutter seiner zwei Kinder über diese Star-Fan-Beziehung kennengelernt. Sie stand immer im Publikum und über die Jahre sind sie ins Gespräch gekommen und dann haben sie sich eben ineinander verliebt. Der Start ist natürlich nicht immer optimal, weil immer irgendwo ein Ungleichgewicht in solch einer Beziehung ist. Bei den beiden hat es funktioniert. Man sollte der Liebe immer eine Chance geben. (Flux)
Was mich jetzt viel mehr interessiert, wenn man einen solchen Fan heiratet und Kinder mit diesem zeugt, sind das dann jeweils zwei Halbfans. Hat man dann seine eigenen Fans von sich zur Hälfte gezeugt? (Dero)
Sind dann die andere Hälfte Halb-Stars???
Das Problem beim Start einer solchen Beziehung ist immer, dass der Fan in der Regel den Künstler gar nicht privat kennt, sondern nur aus den Medien kennt. Und vielleicht ein ganz anderes Bild von der Person hat. Und sich in dieses Bild schon verliebt hat, obwohl das privat vielleicht ein ganz anderer Mensch ist. (Flux)

Wir bedanken uns bei Dero, Flux und Crap für das Interview und bei André Kaatz, dass er es uns ermöglicht hat, dieses Interview mit der Band zu führen.




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